Winfried Staudenmayer
Wehret den Anfängen
Diese Arbeiten sind all jenen gewidmet, die während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 - 1945 den Mut fanden Widerstand leisteten. Sie sind jenen gewidmet, die aufgrund einer menschenverachtenden Ideologie deportiert und ermordet wurden. All jenen, die sinnlos leiden mussten, weil sie nicht in ein Denk- und Handlungsmuster passten, welches ihnen von einer selbstsüchtigen und selbstgerecheten Clique aufgezwungen wurde. Sie ist den unschuldigen Opfern jener menschenverachtenden Dogmatik gewidmet, welche sich nach über 80 Jahren in schockierender Weise wieder durch alle Gesellschaftsschichten immer weiter in unsere Gehirne frisst. Genährt von einer Sprache die darauf abzielt zu verschleiern und Angst zu verbreiten. Diejenigen, die sich heute sicher fühlen, können morgen schon als die Nächsten auf einer Liste stehen.
Besinnen wir uns auf unsere moralischen und ethischen Werte, damit solches nicht wieder geschieht.

Ankündigung

"Ankündigung" steht für die Millionen Toten der Konzentrationslager und Sondereinsatztruppen.
Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einem Foto unbekannter Herkunft. Es zeigt ein kleines Mädchen, welches von seinem Vater zwecks "Aussiedlung aus Warschau" zur Vernichtung getragen wird. Hier der Link zum Buch: https://argument.de/produkt/der-gelbe-stern-die-judenverfolgung-in-europa-1933-1945/
Der Titel bezieht sich auch auf die Wannsee-Konferenz, die am 20.01.1942 stattgefunden hat. Hier wurde die endgültige und vollständige Vernichtung der europäischen Juden auf wirtschaftlicher, rechtlicher und parteilicher Basis beschlossen. Das Protokoll kann unter https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/der-zweite-weltkrieg/201442/protokoll-der-wannsee-konferenz/ eingesehen werden.
Sehr sehenswert ist auch der vom ZDF produzierte Film "Die Wannsee-Konferenz".
Widerstand
"Widerstand" zeigt Elisabeth Schumacher, die Frau des Bildhauers Kurt Schuhmacher. Schon sehr bald nach Beginn des nationalsozialistischen Regimes war ihr, ihrem Mann und vielen anderen klar, dass Widerstand geleistet gegen die menschenverachtende Politik werden musste. Sehr früh schon schlossen sie sich einem losen Bündnis Gleichgesinnter an, denen es genauso ging. Und sie bezahlten mit ihrem Leben.
Elisabeth Schuhmacher steht für die vielen Widerständler*innen, die nicht erst mobil machten, als es zu spät war. Sie steht vor allem für all die mutigen Frauen, denen beim Gedenken zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus deutlich zu wenig Aufmerksamkeit zugute kommt.
Ihre Geschichte, und die Leben anderer Widerständler*innen, wird im großartigen Buch "Wer wir sind" von Sabine Friedrich dargestellt. Dieses Buch sollte, neben anderen, in jedem Bücherschrank stehen.
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Hoffnung
"Hoffnung" ist in Planung bzw. bereits in der Umsetzung. Wie es genau aussehen wird, entscheidet sich auch teils während des Malprozesses. Dieses Bild soll zeigen, dass aus all dem Leid und Elend eine Zukunft entstehen kann.
